Der AI Action Summit, der vom 10. bis 11. Februar in Paris stattfand, brachte wichtige Akteur:innen aus Regierungen, Forschung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um die wirtschaftlichen, kulturellen, politischen und zivilgesellschaftlichen Herausforderungen der KI anzugehen. Eine enge Zusammenarbeit dieser Akteur:innen ist entscheidend. Als führender europäischer Akteur im Bereich der partizipativen Demokratie und aktiver Befürworter von KI und Demokratie wollte Make.org die Debatte auf ein oft übersehenes Thema lenken: die Auswirkungen der KI auf die Demokratie. Dies war das Hauptziel des Begrüßungsevents des AI Action Summit mit dem Titel "KI & Demokratie".
Dieses Event brachte globale Führungspersönlichkeiten aus Institutionen, innovativen Organisationen, Universitäten und der Zivilgesellschaft zusammen. Gemeinsam erkundeten sie die Beziehung zwischen KI und Demokratie, stellten sich den damit verbundenen Herausforderungen und arbeiteten darauf hin, KI so zu gestalten, dass sie der Demokratie dient – und nicht umgekehrt
Alicia Combaz und Axel Dauchez, Gründer von Make.org: "KI transformiert unsere Welt in beispiellosem Tempo. Ohne robuste demokratische Schutzmechanismen besteht das Risiko, dass sie die Prinzipien untergräbt, die uns am Herzen liegen. Umgekehrt können nur starke Demokratien gleiche Bedingungen für KI-Innovation bieten. Beim AI Action Summit streben wir an, einen historischen Pakt zwischen KI und Demokratie zu schmieden – einen, der Bürger:innen befähigt und die demokratische Resilienz stärkt."
Mehr als 1.200 Teilnehmer:innen verfolgten die Diskussion, die durch spannende Impulse und wertvolle Einblicke unserer hochkarätigen Gastredner:innen bereichert wurde.
Sviatlana Tsikhanouskaya, Nationale Führerin von Belarus, Leiterin des Vereinigten Übergangskabinetts und gewählte Präsidentin von Belarus: "Wir müssen weiterhin innovative Methoden finden, um unseren demokratischen Kampf voranzutreiben, ohne Menschen zu gefährden. KI kann in guten Händen Fortschritt bedeuten, aber in bösen Händen der Unterdrückung dienen."
Oliver Röpke, Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses:
"Ich möchte zunächst Axel und Alicia für dieses Event danken, das den AI Action Summit perfekt ergänzt. Gemeinsam können wir sicherstellen, dass KI die menschliche Würde, soziale Gerechtigkeit und faire Arbeit fördert, während sie die Werte der EU hochhält, menschenzentrierte Innovationen vorantreibt und die Rechte der Arbeitnehmer:innen schützt."
Audrey Tang, Cyber-Botschafterin und erste Digitale Ministerin von Taiwan:
"In Bezug auf die KI-Entwicklung sehen wir nicht nur ein vertikales Rennen um Macht, sondern auch ein horizontales Rennen um Sicherheit, das offen geführt wird. Als KI-Forscherin glaube ich, dass Werkzeuge mit den Bedürfnissen der Menschheit übereinstimmen sollten. Es ist unerlässlich, dass die Regierung, die Tech-Community und Unternehmen zusammenkommen, um die Wirkung von Civic Technology zu verstärken."
Henna Virkkunen, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission für technologische Souveränität, Sicherheit und Demokratie: „Ich möchte, dass Europa eine führende Rolle in den Bereichen KI, Digitalisierung und anderen Zukunftstechnologien wie Chips oder Quantencomputing einnimmt. Technologische Souveränität ist entscheidend für unsere zukünftige Wettbewerbsfähigkeit – aber auch, um unsere Sicherheit zu gewährleisten und unsere Demokratie zu schützen. Wir müssen Investitionen in diesen Sektoren fördern, unsere Vorschriften vereinfachen, um das Geschäftsumfeld zu verbessern, und Startups, Scaleups sowie Talente ermutigen, auf unserem Kontinent zu florieren.“
Dieses offizielle Side-Event des Summits wurde durch die wertvolle Unterstützung unserer Partner ermöglicht – mit der École normale supérieure als akademischem Partner sowie KPMG France und La Poste Groupe Docaposte als globalen Partnern. Es war uns eine Freude, gemeinsam diesen inspirierenden Austausch zu gestalten.
Frédéric Worms, Direktor der École normale supérieure - PSL: "Die Hauptherausforderung für KI und Demokratie ist das Vertrauen. Wir müssen sicherstellen, dass technologische Fortschritte mit unseren demokratischen Werten im Einklang stehen, um das Vertrauen der Bürger:innen zu gewinnen und zu erhalten."
Pierre Etienne Bardin, Chief Data Officer & Head of Analytics – La Poste Groupe:
„Wir haben die Verantwortung, Menschen Wissen zu vermitteln und sie dabei zu unterstützen, sowohl die Chancen als auch die Risiken von KI zu verstehen. Deshalb haben wir bei La Poste begonnen, unsere Mitarbeitenden in KI zu schulen und zertifizieren zu lassen.“
Axel de Goursac, Partner, AI Lead, KPMG France:
„KI kann nur dann langfristigen Wert schaffen, wenn sie auf Vertrauen und Verantwortung basiert. Von der Strategie bis zur Implementierung ist eine ethische und skalierbare KI entscheidend für ihre Wirkung auf Wirtschaft und Gesellschaft.“
Ein großes Dankeschön an alle Partner, Redner:innen und Teilnehmenden – ihr habt dieses Begrüßungsevent des AI Action Summit zu einem vollen Erfolg gemacht!