Dein Feedback zu den Empfehlungen des Bürgerrats Forum gegen Fakes!

DIESE KONSULTATION IST ABGESCHLOSSEN.

Beteiligt Euch!

Der Bürgerrat Forum gegen Fakes hat Empfehlungen erarbeitet, wie wir uns und unsere Demokratie vor Fakes und Manipulation schützen können. In den letzten Wochen habt ihr diese kommentiert und Rückmeldung zu den Empfehlungen gegeben.

Aktuell werden diese analysiert und vom Bürgerrat diskutiert. Im nächsten Schritt könnt ihr final priorisieren, welche Maßnahmen ihr am besten findet, um mit Desinformation umzugehen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Beteiligt Euch!

Der Bürgerrat Forum gegen Fakes hat Empfehlungen erarbeitet, wie wir uns und unsere Demokratie vor Fakes und Manipulation schützen können. In den letzten Wochen habt ihr diese kommentiert und Rückmeldung zu den Empfehlungen gegeben.

Aktuell werden diese analysiert und vom Bürgerrat diskutiert. Im nächsten Schritt könnt ihr final priorisieren, welche Maßnahmen ihr am besten findet, um mit Desinformation umzugehen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme!

Der Bürgerrat Forum gegen Fakes

Der Bürgerrat ist eine vielfältig zusammengesetzte Gruppe von 120 Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Deutschland. Der Bürgerrat hat sich im März vor Ort in Berlin und im April online getroffen. Die Bürgergruppe hat erste Empfehlungen für einen besseren Umgang mit Fakes und Manipulation von Informationen erarbeitet. Fünf Empfehlungen stellt der Bürgerrat auf dieser Plattform vor. Die Kommentare und Abstimmungen aus der breiten Bevölkerung sind herzlich willkommen und helfen dem Bürgerrat die Empfehlungen weiter auszuarbeiten und zu konkretisieren.

FORUM GEGEN FAKES – Gemeinsam für eine starke Demokratie

Dieser Entwicklung will das Projekt Forum gegen Fakes – Gemeinsam für eine starke Demokratie Rechnung tragen. Ziel des Projekts Forum gegen Fakes ist es, mit einem bisher einzigartigen Format der Beteiligung eine bundesweite Debatte zum Umgang mit Desinformation anzustoßen. Dabei soll gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern ergründet werden, wie der demokratische Dialog gestärkt werden kann. Entsprechend ist die direkte Beteiligung von möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern das Herzstück des Vorhabens. So sollen unter Einbeziehung der breiten Bevölkerung ein besserer Umgang mit Desinformation gefunden und konkrete Handlungsempfehlungen an die Politik formuliert werden. 

Folgende Fragestellungen sollen innerhalb des Projekts behandelt werden:

  • Wie schützen wir die Meinungsfreiheit und wie schützen wir uns alle vor Informationsmanipulation?
  • Welche Bedeutung haben Soziale Medien und die Fortschritte rund um Künstliche Intelligenz für die digitale Kommunikation?
  • Wie stärken wir gesellschaftlichen Zusammenhalt?
  • Wie verhindern wir die Einflussnahme durch fremde Staaten, z.B. auf unsere Wahlen?

Die Beteiligung ist für alle offen: Bürgerinnen und Bürger können Vorschläge zum Umgang mit Desinformation machen, ihre eigenen Erfahrungen mitteilen und andere Beiträge kommentieren. Durch diesen offenen Austausch wächst das Wissen der Bürgerinnen und Bürger über das Thema Desinformation.

Neben dem Wissen über Desinformation will das Projekt auch die Fähigkeit jeder einzelnen Person stärken, Quellen kritisch überprüfen zu können. Dadurch sollen die Kompetenzen zur verantwortungsvollen Nutzung unterschiedlicher Medien gesteigert werden.

Der Umgang mit Desinformation ist aber nicht nur eine individuelle, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Bürgerinnen und Bürger, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Medien und zivilgesellschaftliche Akteure müssen Verantwortung übernehmen und können Maßnahmen entwickeln, um Informationsmanipulation und Desinformation effizient zu begegnen. Mit Hilfe einer gut informierten Gesellschaft, einer pluralistischen Medienlandschaft, mit Hilfe von Qualitätsjournalismus sowie einer Bildungspolitik, die Nachrichten- und Medienkompetenz stärkt, kann uns ein guter Umgang mit Desinformation gelingen. Dieses Zusammenspiel aller Bereiche trägt dazu bei, dass unsere Gesellschaft widerstandsfähiger gegen manipulierte Informationen und unsere Demokratie gestärkt wird. Der Bürgerrat befasst sich damit, wie das funktionieren kann.

Die Mischung macht’s!

Um so viele Menschen wie möglich zu beteiligen und zum bestmöglichen Ergebnis zu kommen, werden im Projekt Forum gegen Fakes zwei verschiedene Arten der Beteiligung miteinander kombiniert:

Zum einen ist die gesamte Bevölkerung gefragt: In einer breitangelegten Online-Beteiligung kann sich jede und jeder einbringen. Es können Vorschläge, Kommentare und Einschätzungen zum Umgang mit Desinformation gemacht werden. Zum anderen diskutiert in einem Bürgerrat eine vielfältig zusammengesetzte Gruppe von 120 Bürgerinnen und Bürgern die aufbereiteten Ergebnisse der Beteiligung miteinander und bearbeitet die wichtigsten Punkte.

Ein innovatives Format für innovative Ergebnisse

Zusätzlich hat der Bürgerrat die Möglichkeit, sich bei Fragen mit Expertinnen und Experten auszutauschen. Mit diesem Wissen kann der Bürgerrat die relevantesten Themen fundiert bearbeiten. Als Ergebnis formuliert der Bürgerrat konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik, die in einem sogenannten Bürgergutachten zusammengefasst werden. 

Das Projekt Forum gegen Fakes geht bis zum Sommer 2024. Insgesamt läuft die Verzahnung der Online-Beteiligung mit dem Bürgerrat in drei Phasen ab: Zunächst werden bei der Online-Beteiligung Themen, Ideen und Vorschläge rund um den Umgang zu Desinformationen gesammelt, die der Bürgerrat in seinen Sitzungen aufgreift und bearbeitet. In der zweiten Phase geben Online-Teilnehmende Feedback zu den herausgearbeiteten Ideen des Bürgerrates. Dieses Feedback dient dem Bürgerrat wiederum als Informationsquelle zur Formulierung konkreter Empfehlungen. In der letzten Phase kann online über die drei wichtigsten Handlungsempfehlungen abgestimmt werden.

Abschließend übergibt der Bürgerrat im September 2024 das Bürgergutachten mit Politikempfehlungen an das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) sowie die Bertelsmann Stiftung. Zudem sind weitere Ministerien, Bundestagsausschüsse sowie Fachpolitikerinnen und Fachpolitiker aus Bund und Ländern Adressaten des Bürgergutachtens. Die darin enthaltenen Politikempfehlungen nutzt das BMI unter anderem zur Erarbeitung der Strategie zum Umgang mit Desinformation.  

Wer steht hinter dem Projekt?

„Forum gegen Fakes – Gemeinsam für eine starke Demokratie“ ist ein Projekt der Bertelsmann Stiftung. Die Stiftung kooperiert in dem Projekt mit dem Bundesministerium des Innern und für Heimat, der Stiftung Mercator, der Michael Otto Foundation for Sustainability und dem Verein Deutschland sicher im Netz e.V.. Es wird unterstützt durch das Nachrichtenportal T-Online, die Initiative #UseTheNews und einen Projektbeirat.

Die Folgen der Konsultation

Konsultation initiiert von:

In Kooperation mit:

Unterstützt von:

Finanziert durch:

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An der konsultation teilnehmenDIE ERGEBNISSE DER Beteiligung ENTDECKEN
Wichtige Meilensteine
24. Januar

Start der Online-Konsultation

15. - 17. März

Erste Sitzung des Bürgerrats

22. April

Start der 2. Online Konsultation

September 2024

Veröffentlichung des Bürgergutachtens

EinigeKennzahlen

An der Konsultation teilnehmen

Einige Schlüsselzahlen

An der Beteiligung teilnehmen
Mobilisierung zur Stärkung des öffentlichen Interesses

Make.org-Ansatz des Bürgerkonsenses

Wir sind der Überzeugung, dass ein positiver gesellschaftlicher Wandel nur auf Basis eines Bürgerkonsenses möglich ist. Durch die von uns entwickelte Methodik können wir in unseren Konsultationen und Bürgerbeteiligungen die am stärksten unterstützten Ideen herausfiltern, den sogenannten Bürgerkonsens. Dieser bildet die Grundlage, auf der durch eine breite Zustimmung legitimierte kollektive Maßnahmen ergriffen werden können. Angesichts der zunehmenden Fragmentierung unserer Gesellschaft ist es wichtig, die Bürger:innen um diese Gemeinsamkeiten zu scharen. Somit lernen wir als Gesellschaft mit unseren Meinungsverschiedenheiten besser umzugehen und uns zu einigen. Dieser Ansatz des Bürgerkonsenses ist die Grundlage unserer Aktionen und Herangehensweise.
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